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Was ist ein Styleguide und warum brauche ich das?

Heute widmen wir uns einem spannenden Thema aus der Branche: dem Styleguide! Doch was ist ein Styleguide und brauche ich das als Unternehmer? Die Antworten auf diese Fragen und viele weitere wissenswerte Fakten rund um das Thema erfahren Sie hier!


Was ist ein Styleguide?


Ein Styleguide wird erstellt, um sicherzustellen, dass Unternehmen überall richtig und mit höchstmöglichen Wiedererkennungswerten präsentiert und festgehaltene optische Gestaltungsrichtlinien nicht missachtet werden.


Brauche ich denn einen Styleguide?


Das liegt im Auge des Betrachters. Vermutlich liegen viele davon in Schubladen oder digitalen Verzeichnissen herum, ohne jemals verwendet zu werden. Klar ist aber, dass Unternehmen, welche auch Geld verdienen wollen, Werbung machen und auf unterschiedlichen Wegen mit der Welt der Kunden kommunizieren sollten. Je einheitlicher dies geschieht, desto besser werden sie in Erinnerung bleiben. Niemand merkt sich einen Firmenslogan, wenn er permanent geändert wird. Mitarbeiter, Zeitungen, Partner und viele andere kommen auf Unternehmer zu, um diverse Leistungen zu bieten. Hierbei kommt idealerweise immer ein Styleguide zum Tragen, um ein einheitliches Auftreten zu gewährleisten. Hält sich z. B. eine Zeitung nicht an Ihre Vorgaben, können Sie rechtlich dagegen vorgehen, sofern Sie diese auch kommuniziert haben.


Ein Corporate Design habe ich eh!


Klar kommt es zu diversen Überschneidungen, doch es gibt sie, die feinen Unterschiede. So geht ein Styleguide beispielsweise mehr ins Detail, hält die Markenpositionierung fest und ist gut verständlich für Personen aufbereitet, die sich nicht tagtäglich mit den Finessen der Branche auseinandersetzen. Im Gegenzug ist das Corporate Design das optische Erscheinungsbild einer Firma. Im Fokus stehen hier die visuellen Elemente rund um die Gestaltung derselben.


Die wichtigsten Inhalte eines guten Styleguides zusammengefasst:


  • Inhaltsverzeichnis
  • Hinweise auf die Einhaltung der Richtlinien
  • Unternehmenswerte
  • Logonutzung und Logopositionierung
  • Farben samt den möglichen Codes und Kombinationen
  • Typografie und Schriftarten
  • Verwendete Slogans
  • Bilder (nur s/w Bilder verwenden oder Kleiderordnung bei Teamfotos, …)


Inhaltsverzeichnis

Wir empfehlen eine Seitennummerierung und ein Inhaltsverzeichnis, da Ihr Styleguide im Idealfall als Nachschlagewerk genutzt wird. Wenn man nur auf der Suche nach dem kleinsten möglichen Schriftschnitt ist, kann man komfortabel durch die Seiten navigieren.


Hinweise auf die Einhaltung der Richtlinien

Hier ist in gut verständlichen, aber auch freundlichen Worten festzulegen, dass es sich bei den Inhalten nicht um Empfehlungen, sondern um Regeln handelt. Im äußersten Fall kann es Konsequenzen haben kann, wenn z. B. das Logo verändert oder eine beliebige Farbe verwendet wird.


Unternehmenswerte

Bevor ein Styleguide erstellt wird, muss man sich mit dem Unternehmen auseinandersetzen und die Marke kennen. Speziell als Agenturen ist es wichtig, dass man hier die Kernwerte und die Mission festlegt und übermittelt.


Logonutzung und Logopositionierung

Wenn es um das Logo geht, empfehlen wir, mit Bildern zu arbeiten, um auch visuell darzustellen, wie das Logo einzusetzen ist. Aber auch nicht erlaubte Anwendung wird hier dargestellt. Es geht um Proportionen, Abstände zum Text oder Rand: Wie klein darf das Logo genutzt werden, ohne die Lesbarkeit zu stören? Auch die Positionierung auf Bildern sollte in einem guten Styleguide nicht fehlen. Gibt es Logovariationen, so ist auch anzuführen, wie diese einzusetzen sind.


Farben samt den möglichen Codes und Kombinationen

Farben spielen neben dem Logo die Hauptrolle bei den meisten Firmendesigns. So ist es wichtig, dass diese in Wort und Bild mit den zugehörigen Farbcodes (CMYK, Hexadezimalcode und RAL) angegeben werden. Abwandlungen für bessere Sichtbarkeit im Web oder für digitale Boards sind ebenfalls Bestandteile dieses Bereiches.


Typografie und Schriftarten

Alle Schriften und deren Einsatzmöglichkeiten sind klar zu definieren. Anzuführen sind Anwendungsmuster, Schriftgrößen, nicht erlaubte Darstellungen und ggf. auch die Farben, falls diese für Überschriften oder Slogans definiert wurden.


Verwendete Slogans

Gibt es einen oder mehrere Slogans, so ist an dieser Stelle festzuhalten, wo und wie diese zu positionieren sind und wie sie nicht zur Anwendung kommen dürfen. Auch hier sagt ein Bild meist mehr als tausend Worte.


Bilder

Meist wird auf diesen Part verzichtet und nur wirklich strenge Unternehmen halten auch das Aussehen der Bilder fest. Schade eigentlich, denn eigene Filter, um Bilder aufzuhellen oder farblich anzupassen, geben der Fotografie oft diese besondere Note, auf die es ankommt. Auch hier wird vorausgesetzt, dass es einheitlich ist. Beispiele für die Bildverwendung sind:


  • einheitliche Kleidung bei Mitarbeitern
  • Farbfilter für die Bildaufbereitung
  • Positionierung der Marke auf dem Bild
  • erwünschte oder nicht erwünschte Hintergründe


Alles Liebe wünscht das Team von Web & Werbung Moser

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